Mediation und Coaching sind für mich mehr als Methoden oder berufliche Qualifikationen.
Sie haben viel mit meiner eigenen Haltung zum Leben zu tun: Zuhören, verstehen, unterschiedliche Perspektiven aushalten und gemeinsam nach einem Weg suchen, der für alle Beteiligten tragfähig ist.
Beruflich
Ich blicke auf mehr als 30 Jahre Berufserfahrung in einem Industrieunternehmen in Hannover zurück.
In dieser Zeit habe ich unterschiedliche Rollen übernommen, unter anderem als Teamleiterin und Bevollmächtigte und viele Facetten des Unternehmenslebens kennengelernt: Einkauf, Verhandlungen, Vertragsgestaltung, Führung, Veränderungsprozesse und die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg.
Ich habe erlebt, wie Unternehmen wachsen, sich verändern und auch schwierige Zeiten durchstehen. Ich habe Restrukturierungen begleitet, Veränderungen selbst erlebt und erfahren, wie sehr solche Situationen Menschen und Zusammenarbeit beeinflussen können.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick geprägt.
Ich weiß, dass hinter einer schwierigen Situation selten nur ein einzelnes Problem steckt.
Oft geht es gleichzeitig um Menschen, Erwartungen, Strukturen, Kommunikation und Veränderungen.
Genau diese Verbindung von Unternehmenspraxis, Mediation und Coaching ist heute die Grundlage meiner Arbeit.
Privat
Auch mein persönlicher Weg hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, schwierige Situationen nicht einfach auszusitzen.
Ich war 29 Jahre verheiratet, habe zwei Söhne und inzwischen drei Enkelkinder. Familie hat für mich immer eine große Bedeutung gehabt – ebenso wie die Herausforderung, Beruf und Familie miteinander zu verbinden.
Ich habe selbst erlebt, dass es Situationen gibt, in denen ein neutraler Blick von außen helfen kann, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und Lösungen zu finden.
Dabei muss nicht immer alles so werden, wie es einmal war.
Manchmal ist es schon ein großer Schritt, einen neuen und respektvollen Umgang miteinander zu finden.
Für mich bedeutet eine gute Konfliktklärung deshalb nicht, dass alle am Ende einer Meinung sein müssen.
Es bedeutet, dass jeder seinen Platz, seine Grenzen und seine Verantwortung kennt – und dass wieder Raum für das entsteht, was danach kommt.
Was mir wichtig ist
Ich begegne Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe.
Ich höre zu, ohne vorschnell zu bewerten. Ich stelle Fragen, auch wenn sie manchmal unbequem sind. Und ich glaube daran, dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen bereit sind, ehrlich hinzuschauen.
Denn Konflikte gehören zum Leben. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen.
Und vielleicht ist genau das auch der Grund, warum ich heute das tue, was ich tue.

